"Der suchende Junge..."
(ein sehr persönliches Gedicht von mir...)
Ein Junge, mit seinem kindlichen Gesicht suchend,
nach Liebe, und es da irgendwie auch verfluchend.
Wartend auf Liebe..., und das auf einem Bahnhof.
wartend auf jemanden..., ja wie auf einen Viehhof.
Denn er wartet..., dort dann auf einen Mann,
Der Junge fragt sich: Wann kommt er, wann?
Der Junge schämt sich so, dort am Bahnhof zu stehen,
ja und möchte doch am liebsten dort wieder weggehen.
Doch in dieser großen Welt, wo sich Menschen treffen zum Verreisen,
sucht er die Liebe, und beginnt doch nur seinen Körper anzupreisen.
Bewußt ist ihm dies in dem Moment ja nicht,
denn er hofft doch da so sehr auf das Licht.
Ein Mann schaut ihn an..., ja gierige Blicke,
immer wieder..., es sind lange Augenblicke.
Der Mann geht schließlich mit dem Jungen
nach einer Weile vor den Bahnhof,
Menschen um ihn herum...,
halten diesen Jungen wohl für Abschaum und doof.
Der Mann spricht den Jungen an und fragt nach dem Preis,
der Junge sagt "50 DM", und es geht auf ein anderes Gleis.
Auf ein Gleis, welches nicht zum Bahnhof gehört,
sondern eines, wo eine Kinderseele wird zerstört.
Der Junge suchte doch nur: Liebe bei diesem Mann.
doch der gab keine Liebe, hat etwas anderes getan.
Trotz allem stand der Junge immer wieder hoffnungsvoll auf dem Bahnhof,
denn er suchte doch nur Liebe, die sein Dad ihm nicht gab, ist das doof?
Schaut mal genau hin, wenn Ihr da auf einem Bahnhof steht,
einen Jungen dort da seht..., und fragt Euch wies ihm da ergeht...
Der Junge litt sehr und war doch zu naiv,
suchte 2 Jahre lang auf diesem Bahnhof...,
doch Liebe fand er dort nie...
Warum ging er aber dorthin , auf diesem Bahnhof...?
Und das dann auch immer wieder...?
Der Junge suchte dort Liebe,
die er von seinem Dad nie richtig bekam,
wie er es brauchte, auch wenn es wohl kaum einer versteht...
Der Dad "verwechselte" Liebe
mit Geschenken und Geldgeschenken
an seinen Sohn, dem Jungen...
Diese Männer dort konnten diesen und andere Jungen
ungestraft mitnehmen.
Keine Polizei, kein Außenstehender ,
die es verhinderten...
"Marktplatz" der zerstörten Kinderillusionen - und Seelen...
Eine Psychologin sagte zu diesem Jungen im Erwachsenenalter,
dass er es aus großer Verzweiflung,
Einsamkeit und der Suche nach Liebe tat...
Es bleiben viele Fragen offen...
Dieser Junge... ,
das war ICH vor über zwei Jahrzehnten...
Zum Anhören VORSICHT
STARKE
TRIGGERGEFAHR!!!
Jeden Tag werden 550 Kinder in Deutschland
se*u**ll missbraucht.
SWR3 Reporter Rolf Reinlaßöder
hat mit Professor Adolf Gallwitz gesprochen.
Er ist Psychologie-Professor und Leiter
der Forschungsgruppe "Se*u*lle Gewalt":
SWR3.de - WebRadio
Cliplänge: 02:34 Datum: 25.02.2004
Verhalten gegen Phädophile
im Internet
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